Salinemuseum auf Shortlist des Deutschen Architekturpreises
© Fotograf: Sebastian Bergner, Halle (Saale)
Das Sanierungsprojekt wurde von heneghan peng architects (Dublin/Berlin) mit Studio Qwertz (Berlin) realisiert. Im April 2020 begann die Sanierung des Saline-Ensembles mit dem Ziel der Schaffung eines neuen modernen Museumsstandortes und dem Erhalt des Industriedenkmales. Die Finanzierung der Maßnahme erfolgte durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), städtische Eigenmittel und die Städtebauförderung. Im Mai 2025 war die Sanierung der Großsiedehallen Nord und Süd beendet. Die Gebäude, als ein zentraler Impulsgeber der Stadtentwicklung seit dem 18. Jahrhundert, wurden als zentrales Exponat ihrer eigenen Geschichte inszeniert. Die Bauten mit ihren Brüchen und Rissen präsentieren sich als „Maschine“ im Sinne einer industriekulturellen „Kathedrale der Arbeit“.
Die museale Nutzung der Großsiedehalle Süd begann schon am 30. Juni 2023. In beiden Großsiedehallen wird im Salinemuseum im 2. Quartal 2027 die neue Dauerausstellung eröffnen.
Der Preisträger des Deutschen Architekturpreises wird am 29. Januar 2027 durch das Deutsche Architekturmuseum bekanntgegeben. Gleichzeit eröffnet die Ausstellung zum Preisträger und den Projekten der Shortlist. Ausführliche Informationen und Besprechungen zu den Projekten der Shortlist werden im Jahrbuch der Deutschen Architektur 2027 veröffentlicht.